Das höchste Bürogebäude der Schweiz geht in Betrieb: Der Bau 1 der F. Hoffmann-La Roche AG in Basel mit einer Brandschutzkonzeption von hhpberlin.

La Roche

Kategorie: Projekte International; Hochhäuser
Bauzeitraum: 2009 – 2015
Stadt: Basel
Land: Schweiz
Kunde: Drees & Sommer AG im Auftrag der F. Hoffmann-La Roche AG

Das Bürogebäude „Bau 1“, welches sich 178m hoch erstreckt und 41 oberirdische Stockwerke besitzt, bietet rund 2.000 Mitarbeitern auf 74.200 m² Bruttogeschossfläche einen modernen Arbeitsplatz mit Weitblick in verschiedenster Hinsicht, so wurde in Minenergie-Bauweise gearbeitet und Schäden durch mögliche Erdbeben vorgebeugt. Mit der Realisierung vieler Arbeitsplätze auf kleiner Grundstücksfläche kommt die Roche damit ihrem Ziel der Konzentration der Mitarbeiter am Standort Basel ein Stück näher. Für den Generalplaner Drees & Sommer stellte die geringe Fläche für die Baustelle im Areal eine große Herausforderung bei der Baulogistik dar.

Der nun realisierte Turm wurde 2009 aus 18 Optionen der Architekten als Favorit ausgewählt.
Die Bürowelten wurden transparent und großzügig seitens der Architekten Herzog & de Meuron geplant und modern ausgestattet. Videokonferenzräume bieten den kommunikativen Anschluss an die weltweit verteilten Standorte des Konzerns.

Die Tatsache, dass es sich mit dem geplanten Gebäude um das höchste Bürogebäude in der Schweiz handeln sollte, führte erwartungsgemäß zu einer besonderen Betrachtung der brandschutztechnischen Planung des Gebäudes, die auf Basis der Brandschutznorm, den Brandschutzrichtlinien, Brandschutzerläuterungen sowie der Brandschutzarbeitshilfen der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen (VKF) erfolgte.

Ein hohes Maß an Brandsicherheit wird über die flächendeckende Brandmeldeanlage und die Hochdruckwassernebellöschanlage sichergestellt. Für den schnellen Einsatz der Werkfeuerwehr in allen Geschossen des Gebäudes stehen zwei Feuerwehraufzüge zur Verfügung, in denen gleichzeitig ständig Hilfsgeräte mitgeführt werden.

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