Bauen 4.0 | BIM im Brandschutz

 

„Erst digital, dann real!“
- Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur -

Das Building Information Modeling – kurz BIM – ist ein zentrales und zukunftsweisendes Werkzeug der digitalen Transformation des Bauwesens, „dem Bauen 4.0“. BIM steht für eine neue kooperative Arbeitsmethodik, welche die Planung, Ausführung und besonders die Bewirtschaftung von baulichen Anlagen optimieren soll. Die Gebäude werden zunächst digital in Form von sogenannten Gebäudedatenmodellen „gebaut“.

Hintergrund dieser neuen Herangehensweise sind u.a. explodierende Baukosten und Bauzeitenverlängerungen, insbesondere bei Großprojekten. Diese entstehen häufig durch mangelhafte Kommunikation und Vernetzung der Protagonisten. Das betrifft vor allem den Austausch von Daten in Form von Planungsgrundlagen.

Arbeiten wirklich alle Projektbeteiligten mit dem aktuellen Planungsstand des Objektplaners?
Diese Frage stellen sich viele innerhalb der Branche beinahe täglich. Genau hier kommen die Stärken von BIM zum Tragen, denn die konsistente und zentrale Bereitstellung von Informationen ist der Kern der neuen Planungsweise. Die Informationen werden durch das Gebäudedatenmodell abgebildet und stehen allen Projektbeteiligten zur Verfügung: Sie stecken sowohl global im Projekt als auch innerhalb von intelligenten Bauteilen. Somit weiß beispielsweise eine Tür, welche Brandschutzqualität sie besitzt.

Durch die hohe Informationsdichte, die weit über klassische, rein geometrische 3D-Modelle hinausgeht, sind immense Anwendungspotenziale vorhanden – auch für den Brandschutz! Denn die bisweilen vorhandenen Grenzen zwischen dem abwehrenden und vorbeugenden Brandschutz werden zusehends schwinden.

hhpberlin hat die Trends und Potenziale der digitalen Transformation erkannt und bietet mit „one“ die Antwort auf die bereits laufende Transformation. Dabei ist one mehr als die notwendige digitale Plattform. one stellt zukunftsweisende Tools bereit, ist Ideengeber und Community zugleich.

X