Ausgezeichnet: Berliner Naturkundemuseum gewinnt Architekturpreis

Ausschlaggebend für den DAM-Preis war vor allem die sensible Rekonstruktion der Fassade, bei der die Schweizer Architekten Diener & Diener die bestehende Klinkerfassade mit originalgetreuen Betonabgüssen verzahnten.
Der Ostflügel, der bereits im Herbst 2010 wiedereröffnet wurde und 29,6 Millionen Euro kostete, zeigt die sogenannten „Nass-Sammlungen". Darunter versteht man die in ca. 276.000 alkoholgefüllten Gläsern konservierten Präparate, die aus mehr als einer Million Fische, Säugetiere, Würmer, Krebse, Spinnen und Reptilien bestehen.
Besonders diese Sammlungen von hoher wissenschaftlicher Bedeutung stellten für die Brandschützer von hhpberlin eine Herausforderung dar: Schließlich lagern in dem 3.183 Quadratmeter großen Neubau insgesamt 80 Tonnen Alkohol. Dieser Aspekt musste im Brandschutzkonzept eingehend betrachtet werden.